Absolutes Chaos? So putzt du effizient!

Image by hercegphotography

Warum zur Hölle wird immer alles wieder dreckig und unordentlich? Wie nur kann ich es schaffen, dass es durchgehend ordentlich und sauber ist? Wie kann ich mich also gegen die Expansion des Universums wehren (= das alles auf das Chaos zustrebt)? Und ja ich interpretiere das Putzen meiner Wohnung als Kampf gegen das Ende des Universums.

 

Dafür gibt es einfache Tricks und damit willkommen zur einem weiteren Artikel zur Selbstoptimierung! Ich komme ohne Umschweife direkt zu ein paar einfachen Regeln die dir helfen, den Nullpunkt in deiner Wohnung so lange es geht aufrecht zu erhalten.

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zeitsparende putzregeln

Einmal die Woche sollte:

  • Das Bad geputzt
  • Staub gewischt
  • der Boden gesaugt und gewischt
  • der Müll raus und die Mülltonnen abgewaschen
  • und ein (random)-Specialputzteil (= mal die Fußleisten abwischen) erfüllt werden

 

Warum? Umso länger du damit wartest, umso dreckiger wird alles und du brauchst länger zum ausführlichen Putzen deiner Wohnung. Du sparst Zeit wenn du regelmäßig und unerbittlich einen Tag in der Woche einlegst, an dem du diese fünf essentiellen Dinge erledigst.

Jeden tag:

- bevor du ins Bett gehst - muss die Grundordnung wiederhergestellt sein. Das heißt:

 

  • Es liegen keine Klamotten mehr rum
  • Das Geschirr ist abgewaschen und weggeräumt
  • Alle Dinge in der Wohnung die nicht an ihrem sonstigen Platz liegen (Klebeband vom letzten Geschenke einpacken) werden wieder „nach Hause“ sortiert

 

Das schafft die Voraussetzungen für die Großputzaktion an der du dann wirklich nur das machen kannst und nicht genervt bist, dass du erst noch die Wäsche vom Stuhl räumen musst, bevor du diesen wegstellen kannst, um dann mit dem Wischer… Du weißt was ich meine.

Das Chaos in den Schränken

Auch hier empfehle ich einmal die Woche eine Schublade zu sortieren. Wirklich nur eine! Du kannst vergessen das einmal ein Tag kommt, an dem du schööön viel Zeit hast (und du dir diese auch nimmst und nicht sinnlos durch Berlin dallerst) um mal endlich den Elektroschrank zu sortieren. Das wird nie passieren. Nein. Nie. Nie. Nie. Also: einmal die Woche wird eine Schublade aufgeräumt. Generell ist dabei zu beachten, dass du dir vorher überlegen solltest, welches Thema in welchem Bereich der Wohnung vorherrscht. So räumst du dann alles nach und nach dorthin, sortierst alten Scheiß aus und hast bald (keine Illusion: das dauert ein paar Monate) ordentliche Schränke in denen du beim Öffnen alles überblicken kannst.

Natürlich hilfreich dabei:

Mein bester Freund die Kiste

Ich empfehle zum Sortieren der Dinge in den Schränken, damit nicht alles ständig durcheinander fliegt: Ja, Kisten. Besonders im Bad. Oh mein Gott. Diese tausend Pflegeprodukte die in verschiedenen Verpackungen in allen Farben, Formen und Größen auf dem Badewannenrand oder vor dem Spiegel stehen und alles wirr machen. Und vor allem: das vollkommen effiziente Putzen verhindern, weil man den ganzen Scheiß nur sehr ungern von der Ablage nimmt, abwischt und dann alles fein säuberlich wieder hinstellt. Das kostet Zeit. Zu viel Zeit.

Klamotten-Wahnsinn

Warum hat man oft keinen Plan was man anziehen soll? Genau: man vergisst einfach was man hat, bzw. vergisst man die Outfits die man sich mal überlegt hat. Also:

  

  • Zweimal im Jahr (Wechsel von Winter und Sommer) werden im Schrank die Klamotten die man über ein Jahr nicht getragen hat, aussortiert. Die, die man behalten möchte und gerade nicht in die Jahreszeit passen, kommen in eine Kiste in den Keller für nächstes Jahr. Der Rest in die Altkleidersammlung.
  • Unerbittlichkeit. Man wird niemals den Reißverschluss an der einen Strickjacke die man mal von seinem Exfreund geliehen hat austauschen. Nein. Nie. Nie. Nie. Entweder man fragt ihn ob er die wiederhaben möchte (wenn man noch cool miteinander ist), oder man haut sie endlich, endlich  in die Altkeidersammlung. Genau wie dieses verflixte Abi-T-Shirt! Ich meine warum hatte ich davon drei Größen?! Warum?! (Wer dabei unter Nostalgie/Melancholie leidet, kann sich das T-Shirt ja abfotografieren oder einrahmen…)

Minimalismus to the max

Das ist der Grund und das Fazit. Wir haben so viel Scheiß und so viele Dinge, dass wir vergessen uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das ist alles so eine riesige Ablenkung. Es frisst Zeit und hält dich davon ab, dass zu tun was du wirklich willst. Das klingt extrem pathetisch, ich weiß, aber Zeitgewinnung fängt nun einmal im Kleinen bei alltäglichen Dingen an.

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Text: Herr LÿÐmann*

Bildmaterial: hercegphotography**

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