Wie du mehr Obst und Gemüse isst

Apfel mit Werkzeug

Image by hercegphotography

Wie schafft man es täglich drei Portionen Obst zu essen und auf seine tägliche Regenbogenfarbene Ration Gemüse zu kommen, OHNE dass man irgendwann gelangweilt ist oder viel zu viel auf einmal isst (wegen des schlechten Gewissens lange nichts Gesundes mehr zu sich genommen zu haben und anschließend tränenüberströmt auf der Schüssel sitzt)?

Ein zusammengefügter Apfel

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Ein System mit Optionen und Routinen

Täglich Obst und Gemüse zu essen ist nicht schwer. Es ist sogar super einfach wenn man auch hier (wie bei all meinen Selbstoptimierungstipps) ein System etabliert, welches wechselhafte, austauschbare Optionen und feste Routinen beinhaltet.

Zwei Regeln

1) Mache einmal die Woche einen Großeinkauf und nicht Mehrere

 

2) Von Montag bis Freitag wird im Frühstück und im Mittagessen jeweils ein Teil Obst und ein Teil Gemüse integriert

Der heilige Großeinkauf

Es hat mehrere Vorteile wenn man nur einmal die Woche seine Lebensmittel kauft: man lernt zu planen (Planung lernt man bei einem maximal optimierten IN- und OUTPUT der Organisation des Essens innerhalb einer 40h-Arbeitswoche und diesem System automatisch, versprochen), spart Geld und auch noch Zeit: Effizienz to the max. Das macht Spaß und befriedigt das nach Ordnung, Muster und Struktur lechzende Gehirn.

 

Zeit spart man, weil man den Weg zur Kasse und durch den Supermarkt nur einmal läuft und dabei logischerweise auch nur einmal anstehen muss. Außerdem lässt man sich nicht durch andere Regale ablenken, da man weiß, wo man hin muss und sich nicht ablenken lassen darf, da der Großeinkauf eh schon so anstrengend ist und sonst noch länger dauert.

 

Geld wird genau aus diesem Grund übrigens auch gespart, also durch das Vermeiden von extra Regalen und „nur mal gucken“, weil man einfach keinen Müll (wie saisonbedingte Super-Toll-nur-jetzt-verfügbar-Scheiße) mehr kauft.

 

Und natürlich: Planung. Wie gesagt: das passiert nebenbei wenn du dir vorher überlegst, was du essen willst – am Anfang zunächst so ungefähr überlegen und nach Gefühl kaufen. Mit laufender Erfahrung wird es dann immer konkreter (2 rote Äpfel, 1 grüner Apfel, 2 Bananen, 2 Kiwis, 1 Pflaume, ... usw.)

Frühstück du darfst nicht ausfallen

Wie erwähnt, solltest du beim Frühstück das Obst integrieren (das gibt gleich die maximale Energie und einen geilen Start in den Tag, weil: natürlicher Zucker! Und ab ins Blut damit! Whoho arbeiten gehen!).  

 

Meine persönliche Empfehlung: Haferflocken und drei Sorten Obst in die Haferflocken hineingeben. Da ich Milch überhaupt nicht vertrage, nehme ich als Aufguss einen frisch aufgebrühten Schwarztee mit Ingwer und Zitrone. Das kippst du dann zusammen. Klingt eklig, ist aber gar nicht so schlimm. Die Haferflocken quellen schön auf und alles ist wunderbar warm und bekömmlich. Die drei Portionen Obst wechselst du dann jeden Tag. Wenn es gestern also einen Apfel, eine Banane und eine Kiwi im Müsli gab, dann sind es am nächsten Tag eine Birne, eine Grapefruit und eine Pflaume. Hauptsache schön bunt!

Mittag du sollst leicht sein

Damit man nach der Mittagspause nicht komplett tot und müde an seinem Arbeitsplatz rumhängt, empfehle ich eine ordentliche Portion Salat und eine kleine Stulle (am besten selbstgebackenes Brot dass du dir in kleine Brötchen formst und dann einfrierst) mit veganem Aufstrich oder was du sonst so möchtet. Diesen Salat bereitest du (morgens mit dem Müsli zusammen) vor der Arbeit vor.

 

Ich persönlich nehme mir dabei zwei Sorten Blattsalat und drei bis vier Sorten Gemüse, schneide als klein und quetsche es in eine Tupperdose mit Klickverschluss [1]. Für das Dressing schneide ich Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch (bei empfindlichen Büronasen die leckerste und geilste Zutat, nämlich Knoblauch, weglassen), gieße jeden Tag ein anderes Öl und Balsamico Essig drauf und bestreue alles mit Kräutern und Nüssen, Samen oder Hülsenfrüchten. Wer auf sein Gewicht achtet, kann sich die Zutaten vom Dressing auch mit einer Küchenwaage abmessen.

Kleines Abendbrot

Damit du nach der Arbeit nicht komplett ausgehungert nach Hause kommst, empfehle ich noch im Büro kurz vor Feierabend eine Stulle zu essen (und auch hier wieder: mit selbstgebackenem Brot und veganem Aufstrich^^ - natürlich auch morgens schon vorbereitet). So vermeidest du Fressattacken nach Feierabend.

 

Das ziehst du dann von Montag bis Freitag durch! Wer es warm mag zwischendurch, der kann sich natürlich auch das Gemüse dünsten oder sich in der Mitte der Woche etwas holen, als eine Art Belohnung für die bisherige harte Arbeit. Am Wochenende kannst du dann ein bisschen ausrasten wenn du willst, weil du ja in der Woche so artig wart und lieb gesund gegessen hast. Das heißt: es gibt ENDLICH PIZZA oder NUDELN MIT SCHEIß EGAL IRGENDWAS!!!

 

Deine Belohnung sei unendliche Gesundheit und Fitness!

Orange fällt ins Wasser

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Text: Herr LÿÐmann*

Bildmaterial: hercegphotography**

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